out now: Apparat – Krieg Und Frieden (Music for Theatre) [Mute]

 

Artist:
Apparat

 

Title:
Krieg Und Frieden (Music for Theatre)

 

Label:
Mute

 

Cat#:
STUMM352

 

Release Date:
18th February 2013

 

Format:
CD, Vinyl+CD & digital

 

Tracklist:
01)
44

02)
44
(Noise Version)

03)
Light On

04)
Tod

05)
Blank Page

06)
PV

07)
K&F Thema
(Pizzicato)

08)
K&F Thema

09)
Austerlitz

10)
A Violent Sky

 

Info (English):
Apparat, aka Sascha Ring, announces the release of “Krieg und Frieden (Music for Theatre)”, an album of music based on Sebastian Hartmann’s theatre production of Tolstoy’s War and Peace.

Sebastian Hartmann is considered one of the big innovators of contemporary German theatre, and asked Ring to contribute to this mammoth project, which was commissioned by the renowned German arts festival Ruhrfestspiele in Recklinghausen.

During the first meetings with Hartmann it became clear that there was no script or anything comparable, Hartmann instead develops the whole text with the entire ensemble. After time spent with Tolstoy’s original text Ring returned to Germany and spent four weeks in an old abandoned factory building and rehearsed with the whole 30-piece ensemble. Says Ring, “This is anything but conventional theatre. It’s a free space, where a bunch of freaks can go wild. It starts with the lights and stops with the actual actors. At night, we worked on the music in the empty hall. It was kind of magical.”

Featuring artwork by Tilo Baumgärtel, whose work forms part of the theatre production, Krieg und Frieden was recorded with Philipp Timm (cello) and Christoph Hartmann (violin), who form part of Apparat’s live band.

The project was intended to be over with the last performance of the play, a release was never planned, but they found they hadn’t fully exhausted the potential of the songs yet. “Because it evolved out of a process, and transformed all the time, there’s always been a certain freshness to it.” explains Ring.

Beautiful motifs only popped up for seconds before they faded again in the performance so the trio decided to give it a try, went into a studio and drifted, meandered through their musical achievements: “In the studio the material got another twist, became a real piece of music. I took the recordings with me, wherever I was – at home, at a hotel room, in an airplane, and straightened it up. I decided to not go completely crazy about the editing, I didn’t want the music to become demanding. Every record tends to become mere work at some point. Euphoria then turns into the feeling that you are standing in the middle of a huge construction site. I actively wanted to avoid this feeling this.”

For Apparat, aka Berlin-based Sascha Ring, experiments in sound are strongly linked to exploring emotions. Over the course of seven album releases he has developed a multifarious, emotional universe. From early works, such as “Multifunktionsebene” (2001) and “Duplex” (2003), which took the abstractness out of electronic music and introduced a new spectrum of feelings beyond electronics’ well-tested modes, through collaborations with Ellen Alien (Orchestra of Bubbles) and Modeselektor (as Moderat), Apparat is always in transition. In 2010 he founded the Apparat Band and opened himself to a new sonic cosmos that culminated into “The Devil’s Walk” (2010), his first release on Mute.

 

Info (German):
Geschichte Für Sascha Ring a.k.a. Apparat ist Klangforschung auch immer Gefühlserkundung. Auf sieben Alben und diversen Maxis hat der aus Quedlinburg in Sachsen-Anhalt stammende, in Berlin lebende Lockenschopf einen facettenreichen, emotionalen Kosmos entwickelt. Man meint, ihn mittlerweile so gut zu kennen wie einen langjährigen Freund.

Seine beiden Frühwerke “Multifunktionsebene” (2001) und “Duplex” (2003) nahmen der elektronischen Musik ihre Abstraktheit und entwickelten ein neues Gefühlsspektrum, das deren erprobte Modi, Klangforschung und Partytaumel, hinter sich ließ. International bekannt wurde Sascha durch sein nächstes Album, “Walls” (2007). Indem er seiner Stimme einen größeren Raum gab, brachte er zum ersten Mal Song und Groove in ein Gleichgewicht. Nicht weniger Aufsehen erregten Kollaborationen mit Ellen Alien (“Orchestra of Bubbles”) und Modeselektor (als Moderat). Sascha begann auf der ganzen Welt aufzutreten. Aber er blieb niemals bei dem zuletzt gesteckten stilistischen Bezugsrahmen, beim althergebrachten Arbeitsprozess stehen. So gründete er 2010 die Apparat Band, um sich einem neuen, akustischen Klangspektrum zu öffnen.

Krieg und Frieden Im Frühling letzten Jahres stellte Sascha sich einem ganz neuen Betätigungsfeld: dem Theater. Der Regisseur Sebastian Hartmann, der als einer der großen Innovatoren des deutschsprachigen Gegenwartstheaters gilt, lud ihn ein, an einem Mammut-Projekt mitzuarbeiten: Tolstois “Krieg und Frieden” sollte für die Ruhrfestspiele in Recklinghausen als Theaterstück umgesetzt werden. Am Anfang war Sascha noch nicht klar, was ihm dieses Projekt abverlangen würde. Er erwartete nach einem Drehbuch einzelne Szenen zu vertonen, die bei den Aufführungen abgespielt werden. Bei den ersten Treffen mit dem Regisseur stellte sich aber heraus, dass es nichts gab, was einem Script oder Drehbuch gleichkommt. Es ist Teil Hartmanns Arbeitsweise, den Text erst in den Proben mit dem gesamten Ensemble zu erarbeiten. Sascha kommentiert: “Bei einem Album wäre das so, wie wenn die Band nur mit einem Konzept oder einer Idee im Hinterkopf anfängt zu jammen. Das ist überhaupt nicht meine Arbeitsweise. Ich gehe sehr vorbereitet ins Studio. Ich überlege mir, wie was klingen soll, was in meine Toolbox reinkommt und sammele Skizzen.” Zeit seine Toolbox zu erstellen hatte Sascha dann aber doch: Zufälligerweise stand ein Urlaub auf einer kleinen, thailändischen Insel an: “Hartman sagte: Lies das Buch durch und guck, was passiert. Wir sehen uns bei den Proben… Ich habe den Roman mit nach Thailand genommen und da jeden Tag fünf Stunden gelesen und fünf Stunden Musik gemacht. Ich war auf dem Krieg-und-Frieden-Trip.”

Im Anschluss verbrachte Sascha vier Wochen in der eigens für die Proben angemieteten Fabrikhalle mit dem gesamten, dreißigköpfigen Ensemble: “Mit konventionellem Theater hat das nichts zu tun. Da wird ein Raum geschaffen, in dem ein Haufen von Freaks freidrehen kann. Das fängt beim Licht an und hört bei den Schauspielern auf. Nachts haben wir dann in der leeren Halle an der Musik gearbeitet. Das war auch ein bisschen magisch.”

“Krieg und Frieden” gilt als Klassiker Weltliteratur. Er beschreibt den russischen Widerstand gegen Napoleons Invasion aus der Perspektive einiger Aristokraten, zeigt deren Leben in dramatischen und alltäglichen Momenten. Sascha faszinierte, dass der Krieg für die Aristokraten wenig Schreckliches hat. Sie werfen sich voller Euphorie ins Schlachtengetümmel: “Da gibt es eine unglaubliche Entschlossenheit, diese Franzosen wieder aus dem Land zu schmeißen.” Die Musik hat aber nichts mit dem Russland in dieser Zeit zu tun: “Alle Powerthemen – Verzweiflung, Verrat, Liebe – kommen in der Inszenierung vor, aber nicht chronologisch. Es gibt eine lustige Situation, da sind alle Liebeszenen aus dem Roman in einer Szene vereint. Die Schauspieler haben ständig andere Namen. Das ist wahnsinnig verwirrend. Und auch sehr unterhaltsam.”

Die zweite Überraschung war, dass Sascha seine Musik live spielen sollte. Sascha ist alles andere als eine Rampensau. Bei dem Gedanke, Bestandteil einer Theaterinszenierung zu werden, wurde ihm mulmig. So platzierte ihn Hartmann an den Rand der Bühne, nicht Teil des Geschehens, aber immer in der Lage, auf das Geschehen einzugehen. Für Sascha war das eine ganz neue, aber äußert ergiebige Erfahrung: “Ich habe gelernt, mich zurückzunehmen. Früher war ich ganz alleine, dann in der Band. Aber ich konnte mich immer komplett ausleben. Beim Theater war ich nur Teil von etwas viel Größeren.” Eigentlich sollte das Projekt mit der letzten Aufführung abgeschlossen sein. Eine Veröffentlichung war nicht geplant. Er und die anderen Musiker, der Cellist Philipp Timm und Violinist Christoph Hartmann, fanden, dass das Material noch nicht ausgeschöpft sei: “Auch weil es im Fluss entstanden standen ist, sich ständig verändert hat. Da ist immer eine Frische drin geblieben.” Wunderschöne Motive tauchten in der Inszenierung nur für ein paar Sekunden auf. So ging das Trio für eine Woche ins Studio und ließ sich treiben: “Dort hat das Material noch mal einen Twist bekommen, hin zu einem Stück Musik. Diese Aufnahmen habe ich dann überall, wo ich gerade war – zu Hause, im Hotelzimmer, im Flugzeug – aufgeräumt. Mit dem absoluten Verbot da komplett wahnsinnig zu werden mit Edits. Ich wollte nämlich nicht, dass die Platte anstrengend wird. Jede Platte kippt irgendwann und wird zu Arbeit: Mit der Euphorie, dass man so viel Neues erschafft, ist es irgendwann vorbei und man merkt, dass man vor einer riesen Baustelle steht. Das habe ich hier vermieden.”

Musik Das tief melancholische, an spätromantische Kammermusik erinnernde “44” erzeugt eine Vorahnung dessen, was kommen wird. Bei “44 (noise version)” sind die Streicher ganz in den Hintergrund gerückt, nur noch als feine, verwaschene Linie am Horizont zu erkennen. Ein Fläche schiebt sich in den Track, wie sie nur Apparat produzieren kann: Takt für Takt entstehen neue Klangtexturen, werden neue emotionalen Nuancen erfahrbar. Bei “LightOn” erklingt zum ersten Mal Saschas Stimme, innig, ergriffen. Der abstrahierte Gospel wird von ineinander stürzenden elektronischen Klängen gebrochen. “Tod”, “Blank Page” und “PV” bilden einen Bogen, der auf einen furiosen Höhepunkt im letzten der drei Tracks hinarbeitet, bei dem schrille Posaunen-Stöße in den Klangraum sinken wie zerberstende Gletscher. “K&F Thema (pizzicato)” setzt mit seinem zarten, verheißungsvollen Gitarrenklängen ganz neu an. Das Glockenspiel und die Streicher von “K&F Thema” heben diese Stimmung auf ein anderes Spannungsniveau, das von wunderschönen Percussions aufgefangen wird. “Austerlitz” nimmt die Schwere des Eröffnungsstücks wieder auf. Indem es uns die dramatischen Ereignisse noch einmal Revue passieren lässt, erlaubt es uns auch, herauszutreten: “A Violent Sky” ist aus Material entstanden, das in der Inszenierung keinen Platz hat. Der anmutige Song handelt von den kleinen Momenten, die gerade in ihrer Beiläufigkeit Größe entwickeln. “Krieg und Frieden” ist kein Soundtrack, der bei aller Schönheit doch nur Teil eines umfassenderen Werks ist. So ist Sascha auch mit diesem Album wieder ein Punktlandung gelungen: ein Trip voller wunderschöner Apparat-Momente auf einer anderen Bühne. Das Cover Artwork wiederum stammt von dem Leipziger bildenden Künstler Tilo Baumgärtel, der gemeinsam mit Sebastian Hartmann auch das Bühnenbild der Theaterproduktion gestaltete.

 

Listen:

 

Interview:

 

Free Download:
“Violent Sky”

 

Buy:
MuteBank (CD)
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Websites:
Apparat
Mute
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– shorten interview

out now: Bandshell – Caustic View [Liberation Technologies]

 

Artist:
Bandshell

 

Title:
Caustic View

 

Label:
Liberation Technologies / Mute

 

Cat#:
LTECH003

 

Release Date:
11th February 2013

 

Format:
12″ & digital

 

Tracklist:
01)
Winton

02)
Perc

03)
Nice Mullet

04)
Landfill

 

Info:
Bandshell makes music akin to impenetrably complex puzzles. With a rhythmically intricate style both coarse & strikingly individual his curious constructions have seemingly little regard for the constraints of the dance floor.

The second track on the EP, ‘Perc,’ is featured on Ben UFO’s Fabriclive 67.

 

Listen:
“Perc”

see also Video – more soon

 

Video:
“Landfill”

 

Buy:
LTECH Store @ Surus.co.uk (vinyl)
deejay.de (vinyl)
Juno (vinyl)
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Websites:
Bandshell
Liberation Technologies
Mute
Liberation Technologies @ Facebook
Mute @ Facebook
Mute Germany @ Facebook

 

out now: Cyclopean – Cyclopean EP [Spoon | Mute]

Artist:
Cyclopean

Title:
Cyclopean EP

Label:
Spoon | Mute

Cat#:
SPOON56 | tba

Release Date:
04th February 2013

Format:
12 inch & digital

Tracklist:
01)
Apostles

02)
Fingers

03)
Knuckles

04)
Weeks

Info (English):
Mute and Spoon are delighted to announce Cyclopean, the collaboration from Burnt Friedman, Jono Podmore and Can founding members Jaki Liebezeit, and Irmin Schmidt.

The four track EP will be released on 4 Feb 2013 on 12″ and download.

Can’s legacy has never felt more apparent than now, and Cyclopean brings together two giants from this legendary band, Jaki Liebezeit and Irmin Schmidt alongside long time collaborators Jono Podmore (Kumo / Metamono) and musician and producer Burnt Friedman.

As you might expect from the line-up, the four tracks are profoundly original and bursting with imagination. The title provides a metaphor for the music: Cyclopean forms are beautiful, massive and intriguing structures that interlock, intersect and connect seemingly contradictory components. Heavy, yet light, powerful, subtle, intriguing and playful. There’s also a flavour of the ancient in this music – an artefact from a sophisticated pre-culture perhaps. Extraordinary instrumentation – rubber band guitar, theremin, prepared piano – is unified through the monumental and unique drum patterns, as the characters of the four players are at once individually unmistakably and irrevocably intertwined.

The release of the Can album The Lost Tapes this year has brought a wealth of new recognition and plaudits to the legendary band, and as befits members of a band who constantly challenge, innovate and inspire, an entirely new project was born when Friedman, Liebezeit, Podmore and Schmidt got together at Studio Les Rossignols, France, in May 2011.

The four members of Cyclopean have worked together previously: Friedman and Liebezeit’s Secret Rhythms IV was released in 2011 on Friedman´s label Nonplace and is the most recent of their releases together which began in 2002; Podmore and Schmidt’s collaborations have included two albums released as Schmidt & Kumo as well as more recent work on The Lost Tapes and Podmore has also worked with Liebezeit in the past.

After Can disbanded Liebezeit and Schmidt stayed close and continued to work together, notably on Schmidt’s opera Gormenghast, which Podmore also worked closely on.

Cyclopean is the first time that Friedman, Liebezeit, Podmore and Schmidt have worked together.

Info (German):
Mute und Spoon freuen sich sehr, eine weitere gemeinsame Veröffentlichung ankündigen zu können: Cyclopean, eine Kollaboration von Burnt Friedman, Jono Podmore und den beiden Can Gründungsmitgliedern Jaki Liebezeit und Irmin Schmidt. Die EP mit vier Tracks erscheint Anfang Februar 2013 auf 12”-Vinyl und als digitaler Download.

Nachdem Can sich aufgelöst hatten, blieben Liebezeit und Schmidt in engem Kontakt und arbeiteten auch weiter zusammen – unter anderem an Schmidts Oper Gormenghast. Cyclopean ist nun die erste Zusammenarbeit von Schmidt und Liebezeit mit Friedman und Podmore (Kumo/Metamono), langjährigen Freunden und Kollaboratoren, als Quartett. Aus der Taufe gehoben wurde das Projekt in Schmidts Studio Les Rossignols in Frankreich im Mai 2011. Und es steht ihnen gut an, gerade heute. Denn selten zuvor war das Vermächtnis von Can wieder so greifbar– nicht zuletzt Dank der unlängst erschienenen Sammlung “The Lost Tapes”.

Die vorliegende EP enthält vier Tracks von überbordender Fantasie: Der Titel und Projektname bildet gleichzeitig die Metapher für das Projekt: Zyklopisch; riesenhaft; mythologische Gestalten, die in Abstammung, äußerer Gestalt, Herkunft und Eigenschaften voneinander differieren; davon abgeleitet die zyklopische Mauer der Antike: Vielgestalte, teils wuchtige, teils grazile Strukturen, die ineinander greifen, sich stützen und nur scheinbar Widersprüchliches miteinander vereinen. So ist die Musik schwer und doch leicht, subtil, verblüffend und verspielt zugleich, und trägt einen Hauch von Altertümlichkeit – wie das Artefakt einer vorzeitlichen Kultur.

Die ungewöhnliche Instrumentierung – Gummiband-Gitarre, Theremin, präpariertes Klavier –, wird durch monumentale Drumpatterns getragen, und zeugt von der kollektiven Verbundenheit wie von der individuellen Klasse der vier Musiker, die in Teilen zumindest bereits zuvor zusammengearbeitet hatten: Friedman und Liebezeits Projekt Secret Rhythms IV erschien 2011 auf Friedmans Label Nonplace und ist das letzte einer Reihe von Veröffentlichungen der beiden seit 2002. Podmore und Schmidt haben als Schmidt & Kumo zwei Alben veröffentlicht und zuletzt gemeinsam an “The Lost Tapes” gearbeitet. Auch Podmore hat in der Vergangenheit bereits mit Liebezeit gearbeitet.

Listen:
for full streaming click here

Free Download:
Fingers (Edit)

Video:
“Fingers (Edit)”

Buy:
CAN Shop (vinyl including digital)
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Beatport (digital)
Juno (digital)
Google Play (digital)
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Websites:
Spoon Records / CAN
Mute
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out now: Diamond Version – EP2 [Mute]

 

Artist:
Diamond Version

 

Title:
EP2

 

Label:
Mute

 

Cat#:
DVMUTE2

 

Release Date:
26th November 2012

 

Format:
12″ & digital

 

Tracklist:
01)
Science For A Better Life

02)
Shift The Future

03)
Forever New Frontiers

 

Info (English):
Diamond Version release EP2 on 12” and download on 26 November 2012. Featuring the tracks Science For A Better Life, Shift The Future and Forever New Frontiers, this is the next installment in a sequence of five 12″ / download EPs released throughout 2012 and 2013, culminating in an album in 2013.

With playful humour, Diamond Version explore Daily Short Message Information Culture (DSMC), their phrase to describe the relentless slogans we are bombarded with, rendered meaningless by their constant repetition. “We both are obsessed with company logos,” explain Diamond Version. “We collected these slogans and started reading them, without knowing the companies. In this amount and concentration they become absurd.”

A version of Shift The Future was transmitted at the No Nukes 2012 festival in Japan, organised by Ryuichi Sakamoto as a reaction to the reopening of the Oi nuclear power plant following 2011’s nuclear disaster, watch the video message here: http://youtu.be/5fTWS7WBKgA

EP2 follows EP1: Technology At The Speed Of Life / Empowering Change, described by The Wire as “metallic ring modulated tones gleam in the dark always driven forward by a malevolent computational funk”.

Diamond Version is the collaborative project between two of the most groundbreaking, experimental and forward thinking creators in modern music, Byetone and Alva Noto. As joint heads of the German-based label Raster-Noton, with their solo projects, they have been releasing work that spectacularly blurs the lines between the visceral and the conceptual, bridging the gap between gallery and dancefloor.

“Diamond Version is a project born out of a live situation. We occasionally performed encores together after our solo sets. These spontaneous and improvised tracks always had a kind of “special energy” which we missed in our solo works.” The debut of their audio-visual live performance, with special guest Atsuhiro Ito, was at Sonar 2012, reviewed here by The Quietus, http://thequietus.com/articles/09113-diamond-version-sonar-live-review. Further dates will be announced shortly.

 

Info (German):
Nach ihrer ersten EP “Technology At The Speed Of Life / Empowering Change” legen Diamond Version nun mit der zweiten EP nach. Insgesamt sind bis 2013 fünf EPs geplant, am Ende steht die Veröffentlichung eines Albums. Die am 23.11.2012 erscheinende EP2 wird als 12″ und Download erhältlich sein und enthält die Tracks Science For A Better Life, Shift The Future und Forever New Frontiers.

Diamond Version, wir sagten es bereits, ist eine Kollaboration zweier Innovatoren moderner Musik, Byetone und Alva Noto. Als führende Köpfe des Chemnitzer Labels Raster-Noton und mit ihren Solo-Projekten Alva Noto (Carsten Nicolai) und Byetone (Olaf Bender) arbeiten die beiden seit geraumer Zeit an der Grenze von intuitiver und konzeptueller Kunst, einer Verbindung Galerie und Dancefloor. “Diamond Version ist aus der Live-Situation heraus geboren. Wir performten bei passenden Gelegenheiten zusammen Zugaben nach unseren Solo-Sets. Diese spontanen und improvisierten Tracks hatten immer eine ganz spezielle Energie, die wir in unseren Solo Projekten vermisst hatten”, erklären Nicolai und Bender. “Mit Diamond Version versuchen wir, diese Energie einzufangen und sie dabei gleichzeitig mit unseren konzeptuellen Ideen zu kombinieren. Zum Beispiel sind wir jeden Tag mit der Daily Short Message Information Culture (DSMC) konfrontiert. Die spezielle Ästhetik, die in diesem System herrscht, wurde ein starkes Thema für uns und eine Art Blaupause für die visuelle Umsetzung des Diamond Version Projekts.”

Die Ästhetik von Diamond Version offenbart sich folglich aufgeladen mit surrealem und subversivem Humor, was sich durch eine an Werbe-Slogans und Marken-Logos angelehnte Ikonographie äußert. “Wir beide sind geradezu besessen von Logos!”, sagt Nicolai. “Wir sammelten Slogans und lasen sie, ohne zu wissen, was für Firmen hinter ihnen stecken. Aber ab einer gewissen Menge und Konzentration wurden sie ohnehin einfach absurd.”

Das Duo Nicolai und Bender ist seit Chemnitzer Teenager-Zeiten miteinander bekannt. Eine gemeinsame Basis war schnell gefunden. “Carsten und ich teilen ein starkes Interesse für rhythmische Musik. Und wir haben einen gemeinsamen Geschmack, was Ästhetik im Generellen angeht, und auch in Puncto Design. Wir stehen beide auf einen gewissen Grad von Roughness. Mit Diamond Version folgen wir diesem Pfad. Wir sind keine DJs und allein von daher schon ist es nicht unser Anspruch, Anbieter einer Musik für soziale Situationen zu sein”, erklärt Bender. Das ist ihnen gelungen.

Eine Version von Shift The Future wurde dieses Jahr auf dem No Nukes Festival 2012 in Japan gespielt. Kuratiert wurde das Festival gegen die Wiedereröffnung des Atomkraftwerks Oi von Ryuichi Sakamoto, der schon mehrmals mit Alva Noto zusammen arbeitete.

 

Listen:
“Science For A Better Life”
more soon

 

Mission Statement:

 

Videos:
“Science For A Better Life”

“Forever New Frontiers”

 

Related Releases:
EP1
EP3
EP4
EP5

 

Buy Vinyl:
Hardwax
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WOM
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Buy Digital:
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Websites:
Diamond Version
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Mute
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“Shift The Future”

out now: British Murder Boys aka BMB – Where Pail Limbs Lie EP [Liberation Technologies]

 

Artist:
British Murder Boys aka BMB

 

Title:
Where Pail Limbs Lie EP

 

Label:
Liberation Technologies / Mute

 

Cat#:
LTECH002

 

Release Date:
29th October 2012

Format:
12″ & digital

 

Tracklist:
01)
Dead Sun

02)
In Another Country

 

Info:
‘Where Pail Limbs Lie’ is the unexpected but none the less welcome return of British Murder Boys as BMB.

BMB is a collaboration between Anthony ‘Surgeon’ Child and Karl ‘Regis’ O’Connor. Equally notorious for their explosive live/DJ performances as for their productions, their powerful brand of industrial techno – rhythmically complex, emboldened by visceral noise and a dub sensibility derived from the Cabaret Voltaire and Mark Stewart and the Mafia school of confrontational electronics.

Individually both O’Connor and Child have been cornerstones of the British techno scene for over 18 years, hugely influential and uncompromising. For the first time with this release for Liberation Technologies BMB have recorded outside their own fiercely independent network.

 

Listen:
“Dead Sun”

“In Another Country”

 

Teaser:

 

Buy:
MuteBank
Juno (vinyl)
deejay.de (vinyl)
Rough Trade (vinyl)
Norman Records (vinyl)
Amazon (digital)
Boomkat (digital)
Amazon (digital)
7Digital (digital)
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Websites:
BMB @ Twitter
Liberation Technologies
Mute
Liberation Technologies @ Facebook
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