Line-up:
I Hate Models
Impulsive Silence
Absorption
Location:
Romy S., Stuttgart (Germany)
Admission fee: tba EUR
Press Info (German Only):
Achtung! Nach Laurent Garnier, Daft Punk & Co. kommt hier der nächste Big Shot aus Frankreich: I Hate Models erforscht in seiner Musik das gesamte elektronische Spektrum, und fügt dem Ganzen eine riesige Portion Emotionen zu. Macht Euch bereit für eine Nacht, in der sogar Eure Gefühle tanzen werden!
Warum der gute Mann aus Frankreich Models so gar nicht mag, wissen wir nicht. Ist aber auch egal. Was wir wissen ist, dass er gerade elektronische Musik mal eben neu definiert – und dabei nach Lust und Laune Stilgrenzen einreißt. Jaja, das behaupten viele von sich, ist ja grad cool, so etwas zu sagen. Bei I Hate Models stimmt´s aber – denn er bewegt sich frisch, fromm, fröhlich und frei zwischen Rave, Industrial Sounds, Electro, Post Punk, Wave, EBM und Techno hin und her. Klingt nach Kauderwelsch? Nee. Seine Tracks klingen einfach nur um einiges vielschichtiger als das, was man normalerweise so im Club zu hören bekommt. Er hat es geschafft, seinen ganz eigenen, abwechslungsreichen und doch stringenten Sound zu kreieren – einen echten I Hate Models-Track erkennt man sofort. Bei ihm treffen emotionale Synthies auf kühl-drückende Beats – und das Ganze hört sich an wie ein musikalischer Showdown zwischen Liebe und Hass, Dunkelheit und Licht. Wir tragen ganz bestimmt nicht dick auf: Seine Stücke sind durchzogen von Emotionen wie Melancholie, Nostalgie, Leidenschaft, Einsamkeit, und schließlich dem Drang, auszubrechen, zu reisen und zu träumen. I Hate Models rührt allerlei persönliche Gefühle in seine Musik – Gefühle, die jeder kennt und nachvollziehen kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb seine Musik so viele Menschen kreuz und quer durch die Welt anspricht, und so schnell nicht mehr loslässt. Und dafür muss man kein Emo-Raver sein! Seine erste Platte „Warehouse Memories“ erschien 2016 auf „Arts“, seitdem haben so einige seiner EPs den Weg in die Plattenkisten der wichtigsten DJs gefunden – und damit auch in die Ohren der feiernden Gesellschaft. Wer sich mal reinziehen möchte, was beim Gig von I Hate Models in der Romy zu erwarten ist, der sollte in seine aktuelle Nummer „Totsuka No Tsurugi“ auf dem Label „Artscore“ reinhören. Aber, Parental Advisory: Explicit Feelings!
Den Support übernehmen in dieser Nacht gleich drei DJs: Einmal das Duo Impulsive Silence aus Mannheim, das dank seiner Leidenschaft und Hingabe zu Techno perfekt zu I Hate Models passt. Maurice und Thomas mögen es in ihren Sets gern vielfältig, atmosphärisch und treibend – eine ideale Mischung, wie wir finden. Und ihr bestimmt auch! Nicht nur in ihrer Heimatstadt sind die Beiden äußerst umtriebig, sondern stehen auch in Ludwigshafen, Frankfurt, Heidelberg, Tübingen und Offenbach regelmäßig an den Reglern. Nun ist mal die Romy dran, worüber wir uns sehr freuen! Ebenfalls freuen wir uns auf das Set von Absorption aus dem schönen Rottenburg bei Tübingen. Er hat bereits in sämtlichen wichtigen Clubs in und um Stuttgart gespielt – was dazu führt, dass seine Fanbase kontinuierlich anwächst. Seinen Sound beschreibt er selbst als düster und deep, doch er limitiert sich nicht auf nur eine Klangfarbe: In seinen Sets kommen auch verspielte, neue Klänge zum Zug, ebenso wie experimentelle Vibes.
Kurzum: In dieser Nacht wird es musikalisch außergewöhnlich – und genau so mögen wir das!
Introduction:
Amsterdam-based DJ/producer and founder of the Format label Juan Sanchez has been considered a crowd favorite for years in the international techno community. Promoters across the globe have already called on Juan’s signature sound: stripped-down, powerful techno designed for peak time hours at mainstages as well as more intimate settings. Juan has performed in a wide variety of venues and festivals including Berghain (DE), D-Edge (BR), Club4 (ES), Shankeys (Ibiza), Awakenings, HYTE and Time Warp, to name but a few.
Aside from performing, Juan is frequently on studio lockdown, having released numerous cuts on labels such as Stockholm Ltd, Wolfskuil and Drumcode Ltd. amongst many others.
Furthermore, Juan also curates his own label Format Records. Its releases have seen warm welcomes from artists worldwide, including Ben Sims, Speedy J, Oscar Mulero, Luke Slater, DVS1, Laurent Garnier a.o.
With plenty of gigs and new projects lined up for 2017, including a special various artist LP on his imprint, Juan continues to push techno boundaries.
Juan has performed in a wide variety of venues and festivals including Berghain (DE), D-Edge (BR), Club4 (ES), Shankeys (Ibiza), Awakenings, HYTE and Time Warp, to name but a few.
Aside from performing, Juan is frequently on studio lockdown, having released numerous cuts on labels such as Stockholm Ltd, Wolfskuil and Drumcode Ltd. amongst many others.
Furthermore, Juan also curates his own label Format Records. Its releases have seen warm welcomes from artists worldwide, including Ben Sims, Speedy J, Oscar Mulero, Luke Slater, DVS1, Laurent Garnier a.o.
With plenty of gigs and new projects lined up for 2017, including a special various artist LP on his imprint, Juan continues to push techno boundaries.
Press Info (English):
Luke Slater, Steve Bicknell and Dave Sumner (Function) are LSD. Their debut 12″ Process will be released on Ostgut Ton in November, flanked by shows at ADE and Berghain.
LSD is an ongoing musical collaboration between longtime electronic music innovators Luke Slater, Steve Bicknell and David Sumner focusing on psychedelic aspects of techno while emphasizing the cross-pollination of each member’s style and rhythmic sensibility.
Personal ties between the three can be traced back across continents and developments in dance music, with Steve first inviting Luke to play his legendary LOST party series in London in the early 90s, resulting in mutual remixes for pioneering techno imprints Cosmic Records and NovaMute. Almost a decade later in the year 2000, Dave, a native New Yorker, befriended Steve after inviting him to play Limelight in Manhattan. Over the years, Dave and Luke would also have numerous encounters, first forming a musical bond in 2009, with Dave later co-producing Luke’s early L.B. Dub Corp material (“Roller”, 2013).
The seed for LSD was planted later during a mutual gig at the Moulin Rouge, Paris in July 2015 in support of Function’s Berghain 07 mix. There the trio exchanged thoughts on a collaboration that would blur the line between DJing and live performance, with each member manipulating separate elements and tracks to unpredictably construct and deconstruct the whole. Originally planned as a one-off closing set at Berghain on July 17, 2016, the trio has since decided to continue developing their brand of lysergic machine music with their first 3-track 12”.
“Process 1” slams in hard without a come-up, immediately introducing overdriven and multilayered kicks and hats, while a squelching synth-line writhes between distant sirens before the rhythm is stripped down piece-by-piece. “Process 2” picks up at a similar pace within a tunnel of high-pitched drones and warning signals panning across the stereo image. Syncopated hats and filters open and close before eventually reaching full dilation. On “Process 3”, a more spacious sonic landscape is soon filled with the bleeping sounds of emergency before veering off into more subdued territory. There, dueling synth arpeggios eventually pick the pace back up before a long, slow fade initiates a comedown.
As a whole, Process accentuates hallucinatory and shapeshifting sonic elements without focusing on the broader notion of the trip. Instead, Luke, Steve and Dave offer their take on the strobing intensity of the peak psychedelic experience – one interspersed with moments of hypnotic and atonal melody, as forward-moving as it is entrancing.
Press Info (German):
Luke Slater, Steve Bicknell und David Sumner (Function) sind LSD. Ihre Debüt-12” Process erscheint im November auf Ostgut Ton, flankiert von Shows bei ADE und Berghain.
LSD ist eine andauernde musikalische Kollaboration zwischen den langjährigen Innovatoren elektronischer Musik, Luke Slater, Steve Bicknell und David Sumner. Als LSD konzentrieren sie sich auf die psychedelischen Aspekte von Techno und betonen gleichzeitig ihre sich jeweils überschneidenden Stile und rhythmische Sensibilität.
Die persönlichen Beziehungen der drei lassen sich über Kontinente und Entwicklungen innerhalb von Dance Music zurückverfolgen. Steve lud Luke erstmals Anfang der 90er Jahre zu seiner legendären LOST-Partyreihe in London ein, was zu gegenseitigen Remixes auf zukunftsweisende Techno-Labels wie Cosmic Records und NovaMute führte. Rund eine Dekade später – im Jahr 2000 – befreundete sich der gebürtige New Yorker Dave mit Steve, nachdem er ihn eingeladen hatte, im Club Limelight in Manhattan zu spielen. Im Laufe der Zeit kam es zwischen Dave und Luke zu zahlreichen Begegnungen, aber erst im Jahr 2009 festigte sich ihre Beziehung und führte schließlich zu einer Koproduktion Daves von Lukes frühem L.B. Dub Corp-Material („Roller“, 2013).
Die gemeinsame Saat für LSD wurde im Juli 2015 im Moulin Rouge, Paris während eines gemeinsamen Gigs anlässlich Functions Berghain 07-Mixes gepflanzt. Dort tauschte das Trio Gedanken zu einer Kollaboration aus, die die Grenze zwischen DJing und Live-Performance verwischen würde, während jeder von ihnen separate Stücke und Spuren manipuliert und das Ganze unvorhersehbar (de)konstruiert. Ursprünglich gedacht als einmaliger Auftritt anlässlich eines Berghain-Closing-Sets am 17. Juli 2016 beschlossen die drei später, seinen Entwurf lysergischer Maschinenmusik mit der ersten 3-Track 12” weiterzuentwickeln.
„Process 1“ fackelt nicht lange: übersteuerte, vielschichtige Kicks und Hi-Hats setzen unvermittelt ein; eine kräftige, malmende Synth-Figur windet sich um entfernt klingende Sirenen, bevor der Rhythmus Stück für Stück dekonstruiert wird. „Process 2“ nimmt ähnlich schnell Fahrt auf undentfaltet eine Sogkraft aus schrillen Drones und Alarmsignalen über das gesamte Klangspektrum hinweg. Synkopierte Hi-Hats und Synthfilter öffnen und schließen sich, bevor schließlich die volle Weitung erreicht ist. In „Process 3“ wird eine musikalisch breitere Landschaft mit Bleeps gefüllt, bevor sich LSD schließlich klanglich gedämpfteren Gebieten zuwenden. Dort greifen Synthesizer-Arpeggios das Tempo wieder auf, bevor das Stück in einem langgezogenen Ausklang mündet.
Als Ganzes betont Process halluzinogene und gestaltwandelnde Klangelemente, ohne sich auf das weiter gefasste Konzept des Trips zu konzentrieren. Stattdessen liefern Luke, Steve und Dave ihre Interpretation stroboskopischer Intensität auf dem Gipfel psychedelischer Erlebnisse – durchsetzt mit Momenten hypnotischer und atonaler Melodien, so treibend wie bezaubernd.
Listen:
Video:
“Process 1”
Specials:
Luke Slater – “Recorded Live at fabric 11/06/2016”