out now: Apparat – The Devil’s Walk [Mute]

 

Artist:
Apparat

 

Title:
The Devil’s Walk

 

Label:
Mute

 

Cat#:
STUMM334

 

Release Date:
26th September 2011

 

Format:
CD, Deluxe CD Book, Vinyl+CD & digital

 

Tracklist:
01)
Sweet Unrest

02)
Song Of Los

03)
Black Water

04)
Goodbye

05)
Candil De La Calle

06)
The Soft Voices Die

07)
Escape

08)
Ash/Black Veil

09)
A Bang In The Void

10)
Your House Is My World

11)
The World Around You

12)
Ladies

Track 11 is a bonus track on the deluxe edition. Track 12 is available exclusively via itunes

 

Info (German only, English soon):
Wer in den letzten Jahren den Finger an den Puls elektronischer Musik gelegt hat, dem wird APPARAT in der ein oder anderen Ausformung begegnet sein – soviel kann man mit einiger Sicherheit sagen. Sascha Ring, der Berliner Musiker, der unter jenem Alias firmiert, war eine der treibenden Kräfte elektronischer Musik der letzten Dekade. In dieser Zeit hat er drei umjubelte APPARAT-Alben herausgebracht – und gefeierte Gigs in unzähligen Clubs und Festivals rund um den Planeten gespielt. Sein viertes Album erscheint nun im Herbst 2011, der vorab gelaunchte Track “Ash/Black Veil” hat in wenigen Wochen bereits über 100.000 plays auf Soundcloud erzielt.

The Devil’s Walk, eine Verbeugung vor Percy Bysshe Shelleys gleichnamigem satirischen Gedicht aus dem Jahr 1812, ist das Album, mit dem Sascha gewissermaßen erwachsen wird und sein Spiel neu aufstellt. Hatte er zuvor auf dem legendären Elektro-Label Shitkatapult veröffentlicht, dessen Mitbetreiber er für einige Jahre war, ist The Devil’s Walk sein erstes Album für Mute. Und wenn bereits sein letztes Album Walls (2007) eine Bewegung weg vom Dancefloor andeutete, so vollendet das neue Werk mit seiner kontemplativen Dream-Pop-Sigur-Ros-Signatur diese Wende und amalgamiert epische, emotionale Texturen zu dichtem Sci-Fi Soul. Als missing link zwischen Steve Reich und RADIOHEAD evoziert The Devil’s Walk jene schwer fassbare euphorische Melancholie die einen dazu antreibt, die Arme vor Freude in die Luft zu werfen, während einem gleichzeitig die Tränen die Wangen hinunter rinnen.

Einige kennen Sascha sicher auch als Mitglied der Gonzo-Elektro-Supergroup MODERAT, einer Kollaboration mit seinen eigenwilligen Berliner Homies von MODESELEKTOR, die im Jahr 2009 ihr Debüt veröffentlichten, worauf hin die Truppe sich auf Einladung Thom Yorkes unversehens im Vorprogramm von RADIOHEAD wiederfand. Diesen März spielten MODERAT den vorerst letzten Gig einer ausgelassenen wie ausladenden Welttournee beim Bloc Weekend Festival in Minehead.
Andere wiederum mögen sich an die taumelnden, selig machenden Synths erinnern, die Sascha 2006 gemeinsam mit Ellen Allien unter dem Namen ORCHESTRA OF BUBBLES herausbrachte.

The Devil’s Walk markiert in gewissermaßen auch Saschas Abkehr vom Computer als Meta-Instrument: “Ich war immer auf der Suche nach interessanten elektronischen Sounds”; sagt er, “doch ab einem gewissen Punkt, als sich alles digitalisierte und jeder Sound als plug-in verfügbar wurde, hatte ich das Gefühl, dass die Entwicklung an ein Ende geraten war, dass es nicht mehr viele neue Sounds zu entdecken gab. So wandte ich mich diesem old-schooligen Ding namens ‚Song’ zu. Natürlich sind eine Menge Computer auf dem Album, doch der Ansatz war anders: Zuhause haben ich Klavier und eine Gitarre, Instrumente, die ich nicht besonders gut beherrsche und manchmal tauchten Songideen auf, die ich in einer miesen Heim-Version aufnahm und im Studio am Computer weiterbearbeitete. Bislang war das – wenn ich echte Instrumente benutzte –, genau andersrum.”

Seinen Ausgangspunkt nahm The Devil’s Walk während eines Mexiko-Aufenthalts Anfang 2010. Eine länger Pause auf der MODERAT Tour verbrachte Sascha als Arbeitsurlaub in Sayulita, einer Stadt an der mexikanischen Westküste, gemeinsam mit seinen Freunden und Mitstreitern Joshua Eustis (von TELEFON TEL AVIV) und Fredo Nogueira. “In der Regel brauche ich ein reguläres Studio, doch in Mexiko lernte ich, mit einem Notebook zu arbeiten. Wir bauten ein kleines Studio-Setting für Schlagzeug und Gitarre, und, vielleicht weil ich ohnehin an SONGS arbeitete, funktionierte es. Es war eine tolle Erfahrung.”

Die jedoch – zurück in Berlin – bruchlos in eine monatelang anhaltende Schreibblockade überging. Erlösung brachte schließlich das Angebot, für K7!s DJ-Kicks Serie einen Mix aufzunehmen, gefolgt von einer DJ-Tour quer durch Europa mit seinem DJ-Partner SKATE – und dem Schwur, das APPARAT Album fertig zu stellen, wenn er zurück in Berlin wäre:
“Ich hatte 60 Songideen auf meiner Festplatte, unter denen vielleicht 6 waren, die ich für das Album nutzen wollte, ich musste also noch eine Menge neue Musik schreiben.”

Geprägt von THE CURE, ROXY MUSIC und COCTEAU TWINS wie von JAMES BLAKE und FOUR TET, nahm Sascha das Album in seinem Studio mit Hilfe von Patrik “Nackt” Christensen (vormals Teil der Berliner Electro-Goth Formation WARREN SUICIDE) als Koproduzenten auf, den er kurz zuvor kennengelernt hatte: “Er beherrscht jedes Instrument und hat ein Gespür dafür, nicht jedes Mal das Offensichtliche zu tun.”

Nachdem die neuen Stücke mit Ukulelen, Gitarren, Schlagzeug, Keyboards und allem anderen Verfügbaren ausgestattet worden waren, erschien es nur logisch, dass sie (und manche ältere ebenfalls) auch in einem Band Set Up gespielt würden. APPARAT in 2011 ist eine vierköpfige Band, die APPARAT BAND: “Es ist schwierig, eine Computer Platte für die Bühne aufzubereiten – deshalb bin ich glücklich, dass Nackt und die anderen mit mir in der Band sind. Alles ist neu – und es fühlt sich nach einem gewaltigen Schritt nach vorne an.”

Der Album Titel ist nicht nur eine Referenz an Shelleys nach wie vor aktuelle Sozialkritik, die auch nach 200 Jahren Saschas politisches Bewusstsein spiegelt, The Devil’s Walk spielt ebenso auf seinen Sommer in Mexiko an, wo er die landestypische Haltung zum Tod kennenlernte. “Der Tod hat eine andere Bedeutung in Mexiko. Die Menschen feiern Beerdigungen, sie sind nicht unbedingt nur Grund zur Trauer; ich fand das interessant und wollte das mitthematisieren.”

Obwohl Sascha nicht gerne über die neuen Songs redet, ist es ihm wichtig zu betonen, dass gerade die epischen Balladen wie “Song Of Los”, “Black Water” oder “Escape”, die er selber singt, nicht das Werk eines tiefbetrübten Songwriters sind: “Es gibt sicher ein durchgängiges Thema hinter den Songs – ich möchte bloß nicht sagen, was jeder über seine Platten sagt: Es ist ein sehr persönliches Album. Jeder Song beschreibt eine konkrete Situation, die ich mit einer bestimmten Person erlebt habe. Daher stammen meine Ideen. Manchmal hast du ein verrücktes Wochenende, und du wachst Montag oder Dienstag wieder auf, und du erinnerst dich an einen speziellen Moment. Manchmal ist das bloß das gemeinsame Sitzen in einem Auto mit jemandem – doch aus irgendeinem Grund erinnert man sich daran.”

So oder so – alles, was man über Sascha Ring und APPARAT wissen will, liegt in dieser fabelhaften Platte. Der Teufel steckt nicht nur im Detail, er ist in jeden Groove eingeschlossen. Und mit Sascha an den Reglern hat er natürlich all die guten Melodien auf seiner Seite.

 

Listen:

 

Videos “Black Water”:

 

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MuteBank (CD)
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Websites:
Apparat
Mute
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“Ash/Black Veil”

“Black Water”

Free download:
#1

out now: ASC | L.B. Dub Corp – Parallel Series 1 [Mote-Evolver]

 

Artist:
ASC | L.B. Dub Corp

 

Title:
Parallel Series 1

 

Label:
Mote-Evolver

 

Cat#:
MOTE026

 

Release Date:
26th September 2011

 

Format:
12″ & digital

 

Tracklist:
01)
ASC
Slow Burn

02)
ASC
Transit

03)
L.B. Dub Corp
Lurcher’s Dub

04)
L.B. Dub Corp
Native Dub

 

Info:
Mote-Evolver continues to push on into uncharted territories of electronic music with the ‘Parallel Series 1’, the first in a new series where 2 artists are featured side by side – contrasting and complementing. A dedicated producer with over than a decade of experience, British born ASC goes head to head with Luke Slater’s rather rare L.B.Dub Corp guise over 4 tracks of vivid new techno.

ASC’s textural, earthy and spacious ‘Slow Burn’ does exactly that. Building from reduced layers of paranoid percussion and hot fragments of sound, he creates a bass heavy world of machine funk that leans pleasingly towards more abstract zones. The somewhat brighter ‘Transit’ floats on a bed of liquid reverb, punctuated by jittering percussion, digital interference and brooding deep atmospheres. Certainly a trip into the outer limits, ASC’s uncompromising sound continues to grow.

L.B.Dub Corp is Luke Slater’s alias geared towards dub influenced jams which straddle house, techno and more experimental zones. Heavy on the static, tape delay and freaked-out melodic elements, what comes across initially as a carefully restrained DJ tool in ‘Lurcher’s Dub’, reveals itself to be an inspired fully-electronic jazz jam of sorts. The more grounded ‘Native Dub’ laces a rubbery bell line amongst carefully placed layers of delay as elements build,
then disintegrate with addictive hypnotism.

Review (5/5 stars):
“Slow Burn” by ASC is sick tool to push the audience from one side of the dancefloor to the other. A lit bit angry?

“Transit” by ASC is filled with brigther sounds. Something to reduce the speed.

“Lurchers Dub” by L.B. Dub Corp … is frisky with a slight note of Jazz.

“Native Dub” by L.B. Dub Corp .. is dubby at all.

Definitely another MOTE release I love. I guess Mote-Evolver will be my techno label of the year in 2011.

 

Listen:

 

Unoffical video:
L.B. Dub Corp – “Lurcher’s Dub”

Video created by the29nov films.

 

Buy:
Juno (vinyl)
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Zero-Inch (digital)
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Amazon US (digital)
more soon

 

Websites:
ASC
L.B. Dub Corp
Mote-Evolver

 

out now: Planetary Assault Systems – The Messenger [Ostgut Ton]

 

Artist:
Planetary Assault Systems

 

Title:
The Messenger

 

Label: 
Ostgut Ton

 

Cat#: 
OSTGUTCD20, OSTGUTLP10

 

Release Date: 
24th October 2011

 

Format: 
CD, LP & digital

 

Tracklist CD:
01)
Railer (Further Exploration)

02)
Beauty In The Fear

03)
Human Like Us

04)
Bell Blocker

05)
Wriss

06)
Movement 12

07)
Call From The East

08)
Kray Squid

09)
Rip The Cut

10)
Motif

11)
Cold Bolster

12)
BlackTea

 

Tracklist vinyl:
A1)
Beauty In Fear

A2)
Bell Blocker

B1)
Wriss

B2)
Call From The East

B3)
Motif

C1)
Rip The Cut

C2)
Human Like Us

D1)
Black Tea

D2)
Cold Bolster

 

Tracklist digital:
01)
Railer (Further Exploration)

02)
Beauty In The Fear

03)
Human Like Us

04)
Bell Blocker

05)
Wriss

06)
Movement 12

07)
Call From The East

08)
Kray Squid

09)
Rip The Cut

10)
Motif

11)
Cold Bolster

12)
BlackTea

13)
The Messenger – continuous DJ mix

 

Press Info:
The Planetary Assault Systems project has been active for some 15 years now, channeling an exploratory theme into cutting edge, non-conformist techno for the clubs but also for listening at home. His previous album for Ostgut Ton, “Temporary Suspension”, re- instated that classic P.A.S sound and found the dextrous artist touring even more with this tougher, purist techno aesthetic.

And yet again Slater maintains his prolific output with the announcement of “The Messenger”. In his own words it’s a project that stays very true and honest to the Planetary Assault Systems goal: a journey of discovery, to create new sounds which are not otherwise present in club music at this time.

From the album’s beautiful introduction track “Railer (Further Exploration)”, which floats through the bubbling ether before leading into the mysterious depths of “Beauty In The Fear”, it is clear that Slater’s role as sound explorer and adventurer has been dutifully fulfilled. With the sense of timing that can only be expected from such an experienced DJ and musician, we are led through a series of stand out tracks, where no one feels less pure, yet each has their own voice.

Indeed there’s a strong club element present here – Slater play-tested all the tracks and employed a careful editing process to make sure they all fit the description. Highly playable works of club-intended sound art, early heavy moments like “Bell Blocker” or the playful “Wriss” give way to even more severe messages as “Kray Squid” pulses onto the radar with magnetic energy. The drum barrage of “Rip The Cut” speaks directly to the dancefloor, perhaps the most rhythmically intense moment of the album, which is not to be put lightly as the rolling, filtering tones of “Cold Bolster” and “Black Tea” urge us further into perfectly frenetic moments.

“The Messenger” is a great tribute to all true explorers out there, striving to find enlightenment or chasing what Slater describes as the “undamental wave”.

 

Record release party:
29th October 2011 @ Berghain, Berlin

>>> Planetary Assault Systems live
>>> Shifted
>>> James Ruskin
>>> Norman Nodge

RSVP @ Resident Advisor

 

Review (5/5 stars):
Planetary Assault Systems are back with a new album on Berlin’s famous techno label Ostgut Ton

And once again it is a masterpiece. Starting slowly in the eastern atmosphere the system engine gets more and more power and rings the bells to rip cuts.

Great stuff…. looking forward to see the performance at the record release at Berghain.

 

Listen:

 

Free download:
#1

 

Unoffficial Videos:
“Bell Blocker”

“Human Like Us”

“Beauty In The Fear”

Videos “Bell Blocker” & “Human Like Us” created by the29nov films. “Beauty In The Fear” was created by Sol.

 

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iTunes (digital)
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Websites:
Luke Slater
Ostgut Ton
Planetary Assault Systems